Kritiikki

5.8.2010 Pohjankyrö

...Kanttori, oopperalaulaja Katariina Järvinen lauloi vielä sydämeen ja sieluun käyvän Evakon laulun, jolloin monien kuulijoiden silmät kostuivat kyynelistä...

17.11.2009 Solinger Tageblatt

...Die finnische Sopranistin Katariina Järvinen gab ihren Rezitativen eine transzendente Kraft und Reinheit, die hervorragend mit dem Wunder der Erleuchtung durch die göttliche Wahrheit korrespondierte. Diese Aufführung des Paulus-Oratoriums verdeutlichte, warum sich das Werk besonders in protestantischen Kreisen grosser Beliebtheit erfreut(e): Die genial komponierte Musik wirkt auf einer spirituellen Ebene. Der Fanatiker Saulus wendet sich eben nicht durch sorgfältiges Abwägen von Argumenten dem Christentum zu. Der Wandel zum Licht kommt viel mehr über ihn mit der Unvorhersehbarkeit einer Naturgewalt - der der göttlichen Gewalt und Gnade. Das Dankeschön an alle Mitwirkenden: stehende Ovationen.

17.11.2009 WR

...Die finnische Sopranistin überzeugte durch Vielseitigkeit und wusste sowohl Rezitative als auch Arien musikalisch auszugestalten...

2.7.2008 WAZ

Ein enormes Repertoire

...Das Repertoire der Finnin, die zahlreiche Liederabende gab, ist enorm... Schliesslich lässt sich die Stimme der Finnin am besten als Gänsehautstimme beschreiben...

7.11.2007 Rheinische Post

Eindrucksvoller "Elias"

...Die Sängerschar wurde quasi angeführt von Katariina Järvinen mit ihrem bewährt unsentimental strahlenden Sopran.

12.11.2005 GB Werden

...Unumstrittener Höhepunkt des Konzertes war aber der Auftritt des Chors der Evangelischen Kirchengemeinde Werden mit dem Fauré - Requiem, von Yoko Hayashi sicher dirigiert... Katariina Järvinen sang das Sopran-Solo "Pie Jesu" mit wunderbar schwingender Stimme einfach anrührend schön.

18.4.2005 Ahlener Zeitung

Die Gefühle sind in ihrem Gesicht zu lesen

Eine eindrucksvolle musikalische Ergänzung zu den Vorträgen über die landschaftlichen Vorzüge Finnlands bot am Freitag ein Liederabend im Rahmen der "Finnischen Kulturwoche". Tiina Marjatta Henke und Katariina Järvinen boten ihren Zuhörern einen exklusiven Ohrenschmaus...Das grüblerische Pathos des Komponisten Toivo Kuula (1883-1918) konnte Katariina Järvinen ebenso    stil- und stimmsicher zur Geltung bringen wie die anspruchsvollen Fortissimo-Partien seines Liedes "Marjattas Gesang". Mühelos füllte die Stipendiatin der Richard-Wagner-Gesellschaft mit ihrem weichen, aber dennoch einer gewissen Rauheit nicht entbehrenden Sopran den Saal..."Frische Naturgefühle" hat Yrjö Kilpinen (1892-1959) in seinen Liedern über Lappland, den "Fjeld-Liedern", verarbeitet. Sie setzten eine kraftvolle Aufbruchsstimmung lautmalerisch um, die Katariina Järvinen auch durch ihre ausdrucksstarke Mimik unterstrich. Denn selbst wenn den Zuhörern die im Programmheft mitgelieferten deutschen Übersetzungen nicht vorgelesen hätten - sie hätten es der Sopranistin an ihrem Gesicht ablesen können...Einen Höhepunkt des Liederabends, zu dem die "Deutsch-Finnische Gesellschaft Münster" zusammen mit der Ahlener Kulturgesellschaft eingeladen hatte, bildeten die fünf zum Teil auf schwedisch vorgetragenen Lieder des finnischen Nationalkomponisten Jean Sibelius (1865-1957). Diese kompositorische Genialität nutzte die Opernsängerin, um ihre natürlich- kräftige Sopranstimme gezielt einzusetzen und so den dramatischen Linien der Lieder zu entsprechen.

18.4.2005 Die Glocke

-Finnischer Liederabend-

Musik ist geprägt vom Wechsel der Jahreszeiten

Erstaunt registrierte manch ein Zuhörer, dass es außer dem Nationalkomponisten Jean Sibelius noch eine Reihe anderer herausragender Komponisten gibt. Einige davon wie Toivo Kuula, Oskar Merikanto oder Yrjö Kilpinen sowie Erkki Melartin, allesamt Zeitgenossen des großen Sibelius, stellte Katariina Järvinen in ausdrucksstarker Weise vor, die dem Publikum unter die Haut ging... Auch ohne das begleitende Programmheft konnten die Zuhörer das Vorgetragene mühelos nur an Hand des stimmlichen Klangs und der unterstützenden Mimik und Gestik der Sängerin miterleben...

8.12.2004 RZ

Formenstrenge und romantische Gefühlswärme

Städtischer Chor und NPhW mit Mendelssohn Bartholdys "Paulus"-Oratorium... Katariina Järvinen erfüllte ihre Parts mit schlankem, silbrig zartem Sopran...

7.12.2004 WAZ

Bewegende Begegnung mit Paulus

Städtischer Chor verleiht Mendelssohn-Bartholdys Oratorium romantischen Glanz... Inspiriert wirkten auch die vier Gesangssolisten. Mit warmem und kraftvollem Sopran gab Katariina Järvinen dem Martyrium des Stephanus bewegende Trauer, verlieh Arien wie "Jerusalem" lichte Transparenz.

23.11.2004 WAZ

Ein großer Abend klassischer Musik

Musikverein Wanne-Eickel präsentierte Mozart Requiem - Chor und Solisten überzeugten

...Namhafte Gesangssolisten gestalteten ihre Partien scheinbar mühelos. Die finnische Sopranistin Katariina Järvinen stellte mit Ausstrahlung, klarer Stimme und emotionsbetont, vor allem im "Benedictus", ihre Kunstfertigkeit unter Beweis. Fazit: eine gekonnt praktizierte und meisterhafte Aufführung, ein großer Abend klassischer Musik.

3.11.2004 Westdeutsche Zeitung

Schmerz und Trost in eindrucksvollem Vortrag

...Dabei harmonierten die Gesangssolisten Katariina Järvinen (Sopran), Elisabeth Graf (Alt), Andreas Wagner (Tenor) und Christian Hilz (Bass) bestens miteinander. Solistisch, im Duo, Quartett und mit Chor ließen sie ihre beweglichen Stimmen außerordentlich ausdrucksstark erstrahlen.

20.7.2004 WAZ

Majestätische und dramatische Messe

...Die Solisten fügten sich mit exzellenten Leistungen ins harmonischen Bild ein.

13.4.2004 WAZ

Musiker überzeugen durch Harmonie und Ausdrucksstärke

Stimmgewaltig. Die Sopranistin Katariina Järvinen begeisterte das Publikum... Die stimmgewaltige Sopranistin Katariina Järvinen sang im stetigen Wechsel mit dem Chor einzelne Strophen Solo. Ihre klare und brillante Stimme prägte dabei die lautstarken Arien besonders, womit sie einen deutlichen Kontrast zum Chorgesang schuf.

13.2.2004 Werdener Nachrichten

Mit Leichtigkeit

...Das Wissen um die stets familiäre Situation am Ende des Gottesdienstes ließ die Sopranistin offenbar schon vorher entspannt die Bach-Kantate anstimmen. Freundliche Worte der Zuhörer am Ende des Konzertes gaben ihr bei dem fröhlichen Durcheinander der Stimmen nach dem Gottesdienst sichtlich das Gefühl, unter Freunden gesungen zu haben... Katariina Järvinen sang mit ihrem sternklaren und ausdrucksstarken Sopran die Arien der Kantate "Ich bin vergnügt in meinem Glücke". In zart perlende Töne tauchte die Sängerin die Arie, die trotz ihres lebensfrohen Titels für Demut warb. Wenn es auch unmöglich scheint, die beiden Gegensätze im Alltäglichen zu vereinen, die Sopranistin zeigte Leichtigkeit in dieser Übung.

17.3.2003 Rhein-Zeitung

...Schon in Beethovens Goethe-Vertonungen "Meeresstille und Glückliche Fahrt" hatte der Koblenzer Chor die Zuhörer von ihrer Klangpracht überzeugt; als Einheit in ruhiger, sanfter Melancholie wie im starken, tosend-stürmischen Ausdruck. Von solchem Wechsel lebt auch der Auftritt der Sopranistin Katariina Järvinen. Kraftvoll gibt sie den Tönen in Beethovens "Ah!perfido" barbarische Wut oder zieht sie schmelzend ins Leiden.

3.1.2003 Urjala Zeitung (Finnland)

DER GESANG VON KATARIINA JÄRVINEN HAT DIE SINNE GERÜHRT

Das Konzert, der in ihrer Heimat gastierenden Katariina Järvinen in der Urjala-Kirche, hat das auf Weihnachten vorbereitete Publikum stark berührt. Die meisterhaften Interpretationen der Sängerin haben die Sinne gerührt. Viele die dem Auftritt von Katariina Järvinen zugehört haben, sagten, das es seit längerer Zeit das Beste war, was sie in der Kirche gehört hatten.

2.10.2002 - Geilenkirchener Zeitung -

VIRTUOS, SENSIBEL, MEISTERLICH

Deutsch-finnischer Musikabend ein kultureller Höhepunkt

...Auf dem Programm standen finnische Lieder sowie Werke von W.A. Mozart und R. Wagner, welche die finnische Sopranistin Katariina Järvinen und die Japanerin Yoko Hayashi in außergewöhnlicher musikalischer Qualität darboten... Das Duo leitete den klassischen Abend kunstvoll mit Liedern des finnischen Komponisten Yrjö Kilpinen ein. Es wurde schnell klar, warum der Komponist Kilpinen als "vergessener Meister des finnischen Lieds" bezeichnet werden kann. Bei der Umsetzung dieses Meisterwerks (op.52) überzeugten der lyrisch frische Sopran von Järvinen und die perfekte Beherrschung des Klaviers der Japanerin Hayashi... Fasziniert wurde das Publikum auch bei der virtuosen Darbietung der Lieder des berühmten finnischen Komponisten Jean Sibelius. Bei der Darbietung  dieser Lieder stand die Sopranistin vor einer großen Aufgabe, die sie eindrucksvoll bewältigte. Ihre Gesangstechnik gestattete eine überraschend kraftvolle und zugleich auch sensible feine Wiedergabe, so dass ihr Auftritt zum Erlebnis wurde... Hier fiel insbesondere die zarte, auch in höheren Lagen reine Stimme von Katariina Järvinen angenehm auf. Die perfekten Deutschkenntnisse der Sopranistin kamen bei einigen gut ausgewählten deutschen Arien von Mozart, Strauss und Wagner eindrucksvoll zur Geltung.

24.6.2002 WAZ

Eine erstaunlich reife Leistung von Järvinen

Im Rahmen ihres Konzertexamens gab die finnische Sopranistin Katariina Järvinen einen Liederabend im Consol Theater in Bismarck. Am Klavier begleitet wurde sie dabei von Michael Gees. Gees, künstlerischer Leiter des Theaters, ist gleichzeitig ihr Lehrer im Fach Liedinterpretation an der Essener Folkwang Hochschule. Er kann auf seine Schülerin, die zuvor in Helsinki Klavier und Kirchenmusik studierte, stolz sein. Järvinen lieferte eine erstaunlich reife Leistung ab. Mit schön gefärbter Stimme, zart im Piano, kräftig auch noch in den hohen Lagen, durchlebte sie Wort für Wort und Note für Note die musikalischen Mikrokosmen jedes einzelnen Liedes und zog, kongenial von Gees am Flügel unterstützt, den Zuhörer in die jeweilige Stimmung hinein. Beeindruckend auch die - FAST SCHMERZVOLLE KLANGSCHÖNHEIT - schwierige Repertoireauswahl: Wagners Wesendonck-Lieder und vier Vertonungen von Hesse-Gedichten durch Richard Strauss füllte sie mit Seele und einer fast schmerzvollen Klangschönheit. Die klassische Epoche wurde durch Schubert abgedeckt ("Ellens erster und zweiter Gesang" auf Texte von Walter Scott). Auch hierbei trafen Järvinen und Gees stets den richtigen Ton zwischen Melancholie und Dramatik. Als Höhepunkte durften die Interpretationen von Liedern des finnischen Komponisten Yrjö Kilpinen (1892-1959) gelten, die höchste Ansprüche an Sopranistin und Pianisten stellten und aus Gedichten Christian Morgensterns wundervolle, viel zu selten gespielte Kleinodien im spätromantischen Gestus werden ließen.

24.6.2002 Buersche Zeitung

Finnische Sopranistin auf Rosen "gebettet"

CONSOL-THEATER: Katariina Järvinen setzte mit ihrem spätromantischen Programm hohe Ansprüche. In der Reihe "Stimmen auf Consol" stellte Michael Gees die Sopranistin Katariina Järvinen vor... Mit Richard Wagners sensiblen Wesendonck-Liedern ("Der Engel", "Stehe still!", "Im Treibhaus", "Schmerzen", "Träume") eröffnete die Finnin ihren Vortrag. Sie bot hier zunächst ein präzises Bild der lyrischen Ebenen ihrer Stimme. Ihre Kräfte zügelte sie konsequent und bruchlos über den geforderten, weit greifenden Ambitus hinweg. Mit einem Liederzyklus ihres Landsmannes Yrjö Kilpinen stellte sie die dramatischen Ausdrucksebenen ihrer Stimme vor... Franz Schuberts "Ellens erster und zweiter Gesang" und Vertonungen von Texten Hermann Hesse durch Richard Strauss verfolgten diese interpretatorischen Ebenen weiter. Deutlich wurde, dass den Künstlern das Verweilen im kostbaren Augenblick wichtiger war als Drängen, Kraft und große Gesten.

07.2001 Löderup Zeitung (Schweden)

IN DEM KONZERT

Die Löderup Gemeinde hatte ein Konzert für einen schönen Sommerabend organisiert; die Gemeinde hatte eine finnische, international anerkannte Opernsängerin engagiert. Zusammen mit dem Tenor, Johannes Lennartsson, ist es ihr gelungen das Publikum in die fast volle Domkirche zu locken!...Katariinas hohe Sopranstimme kam wirklich beim "Bist du bei mir" und "Ave Maria" in der großen Kirche zu ihrem Recht...

31.10.2000 Opernnetz

Liebesspiele

Wie zu klassischen Zeiten üblich, zelebriert das Folkwang Fest der Künste vor der Tragödie das Satyr-Spiel. Thoma Körner hat eine deftige Kurzfassung der Poppea als "Sautierspiel" geschrieben, die entsprechend animiert vom jungen Ensemble lustvoll genutzt wird. So vorbereitet, will auch das Monteverdi Drama in der reduzierten Regie von Jürgen Tamchina auf dem kargen Podest von Beate Prochowska nicht recht tragisch wirken - eher als Anlass zur Mokanz über die menschliche Liebe in ihren irrigen Verstrickungen mit Todesfolge oder sinnlichem Triumph.
Das Orchester La Stagione aus Frankfurt interpretierte Monteverdis Komposition sehr transparent, frisch und ohne barockes Pathos, doch voll funkelnder Artistik. Und die Folkwang-Schüler präsentierten sich vor begeisterungsfähigem Publikum als zukünftige Bühnenstars: zumindest Sung-Mi Kim (Poppea) und Katariina Järvinen (Nero) wird man andernorts wiedererleben. (frs)